Automatisierung · Belegverarbeitung

Belege automatisch erfassen – und die Frage, die keiner stellt.

Eingangsrechnungen und Lieferscheine automatisch auslesen und an die Buchhaltung übergeben – technisch längst möglich. Die eigentliche Frage ist eine andere: Hält der Ablauf einer Betriebsprüfung stand? Genau daran arbeiten wir gerade.

Das Problem

Der Stapel, der nie kleiner wird.

Eingangsrechnung kommt per Mail. Wird ausgedruckt. Landet auf einem Stapel. Wird irgendwann abgetippt. Oder eben nicht.

Buchhaltung ist für die meisten kleinen Betriebe der Dauerschmerz Nummer eins. Nicht, weil sie schwierig wäre – sondern weil sie stumpf ist und immer dann anfällt, wenn eigentlich etwas Wichtigeres ansteht. Also wird sie geschoben, bis der Steuerberater mahnt.

Und jede Rechnung, die im Stapel liegt statt in der Buchhaltung, ist eine Rechnung, deren Vorsteuer Sie noch nicht geltend gemacht haben.

Die Lösung

Der Beleg liest sich selbst ein.

Sie leiten eingehende Rechnungen an ein eigenes Postfach weiter – oder lassen sie gleich dorthin schicken. Das System holt sie ab, liest sie aus und übergibt die Daten strukturiert an Ihre Buchhaltung.

Kein Abtippen. Kein Zahlendreher. Und der Stapel wird zum Postfach, das sich selbst leert.

Hier arbeitet KI – und das aus gutem Grund

Warum eine feste Regel nicht reicht.

Die meisten unserer Abläufe kommen ohne künstliche Intelligenz aus. Dieser nicht – und das ist kein Marketing, sondern eine technische Notwendigkeit.

Jede Rechnung sieht anders aus. Der Betrag steht mal oben rechts, mal unten links, mal als „Gesamt“, mal als „Endbetrag“, mal als „Zu zahlen“. Eine feste Regel scheitert daran zuverlässig. Ein Modell, das den Beleg tatsächlich liest, nicht.

Und weil ein Modell sich verlesen kann: Sie sehen jeden Beleg vor der Übernahme. Das System schlägt vor, Sie bestätigen. Ein Ablauf, der ungeprüft in Ihre Buchhaltung schreibt, wäre unseriös – den würden wir nicht bauen, und Sie sollten ihn nicht kaufen.

Die Zeitersparnis liegt im Tippen, nicht im Kontrollieren. Aus fünf Minuten pro Beleg werden fünf Sekunden.

So läuft es ab

In drei Schritten startklar.

1

Kurzes Gespräch

Welche Buchhaltung nutzen Sie, wie kommen Ihre Belege heute rein, wie viele sind es im Monat?

2

Testlauf mit Freigabe

Wir richten das Postfach und die Anbindung ein. Sie prüfen die ersten Belege und sehen, wie genau das System liest.

3

Läuft im Hintergrund

Ab dann leeren sich Postfach und Stapel von selbst. Sie bestätigen nur noch.

Ehrlicher Stand

Dieses Produkt ist noch nicht fertig.

Wir könnten Ihnen hier einen Preis hinschreiben und „GoBD-konform“ danebensetzen. Machen wir nicht.

Belege auszulesen ist der einfache Teil. Der schwierige Teil ist alles, was danach kommt: Der Originalbeleg muss unveränderbar archiviert werden, nachweislich, über zehn Jahre. Jede Korrektur muss protokolliert sein. Und Sie brauchen eine Verfahrensdokumentation, die beschreibt, wie ein Beleg durch das System läuft – sonst kann eine Betriebsprüfung den Prozess beanstanden.

Genau das bauen wir gerade – zuerst für unseren eigenen Betrieb. Mit echten Belegen, echten Kassenbons und den Problemen, die dabei auftauchen. Anschließend gehen wir damit zu unserem Steuerberater und lassen den Ablauf prüfen.

Warum wir das so machen: Wir wollen Ihnen keinen Ablauf verkaufen, den wir selbst nie unter realen Bedingungen gefahren haben. Bei einer Terminerinnerung ist der schlimmste Fall eine überflüssige SMS. Bei Ihrer Buchführung ist er ein anderer.

Wenn Sie Interesse haben: Melden Sie sich. Wir sagen Ihnen offen, wo wir stehen, was schon läuft und was nicht – und Sie entscheiden, ob Sie warten oder ob es für Sie gerade nicht passt. Ein Preis entsteht, wenn wir wissen, was wir verantworten können.

Datenschutz

Ihre Buchhaltungsdaten bleiben in Europa.

Belege enthalten Geschäftsgeheimnisse: Lieferanten, Konditionen, Umsatzgrößen. Deshalb läuft der Ablauf auf einer eigenen Instanz in einem deutschen Rechenzentrum. Für das Auslesen setzen wir auf in der EU betriebene Modelle – keine US-Dienste.

Warum der Serverstandort entscheidet →

Häufige Fragen

Das fragen Kunden oft.

Kann sich die KI beim Auslesen verlesen?+
Ja, das kann passieren – deshalb bauen wir es so, dass Sie jeden Beleg vor der Übernahme sehen. Das System schlägt vor, Sie bestätigen. Ein Ablauf, der ungeprüft in Ihre Buchhaltung schreibt, wäre unseriös.
Welche Buchhaltung wird unterstützt?+
Lexware Office (früher lexoffice), sevDesk und DATEV. Andere Systeme prüfen wir vorab.
Welche Belege funktionieren?+
PDF-Rechnungen aus dem Mail-Postfach, eingescannte Papierbelege, Lieferscheine, Kassenbons. Auch E-Rechnungen (XRechnung, ZUGFeRD) werden erkannt.
Wie kommen die Belege ins System?+
Meist über ein eigenes Postfach: Sie leiten Rechnungen dorthin weiter (oder lassen sie gleich dorthin schicken), und der Ablauf holt sie ab. Papierbelege scannen oder fotografieren Sie.
Ist das GoBD-konform?+
Ihre Buchhaltungssoftware ist GoBD-konform. Der Weg davor – Postfach, Auslesen, Übergabe – ist es nicht automatisch: Er gilt als Vorsystem und braucht eine Verfahrensdokumentation, unveränderbare Archivierung des Originals und ein lückenloses Protokoll. Genau daran arbeiten wir gerade. Wir behaupten nicht, dass es fertig ist. Steuerliche Bewertung bleibt Sache Ihres Steuerberaters.
Was kostet das?+
Dafür gibt es aktuell keinen Preis – das Produkt ist noch im Aufbau. Wir bauen es zuerst für unseren eigenen Betrieb und lassen den Ablauf von unserem Steuerberater prüfen. Melden Sie sich gern, dann sagen wir Ihnen offen, wo wir stehen.
Loslegen

Interesse? Dann reden wir ehrlich darüber.

Wir sagen Ihnen, wo wir stehen, was läuft und was noch nicht. Ohne Verkaufsdruck.

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